Weniger Einnahmen am G-20-Wochenende:Hamburger Unternehmer fordern Entschädigung für G-20-Wochenende

G20-Gipfel - nach den Ausschreitungen

Der Tag nach der Krawallnacht: Ein Mann schaut sich am 8. Juli im Hamburger Schanzenviertel die Verwüstung an.

(Foto: Daniel Bockwoldt/dpa)
  • Viele Hamburger wurden im Zuge des G-20-Gipfels geschädigt. Bund und Land haben einen Härtefallfonds bereitgestellt. Doch der zahlt nur, wenn etwas kaputt gegangen ist.
  • Die Läden und Gaststätten vor Ort litten am G-20-Wochenende unter Umsatzeinbußen. Sie fordern, ebenfalls aus dem Fonds entschädigt zu werden.
  • Eine Antwort auf ihre Forderung haben sie bislang nicht erhalten.

Von Thomas Hahn, Hamburg

Tom hat jeden Tag ein Zeichen der Zerstörung vor Augen. Die Glastür zu seinem Schirmmützen-Laden Manystyles an der Straße Schulterblatt im Hamburger Schanzenviertel ist gesplittert. Aber das stört ihn nicht besonders. Die kaputte Scheibe ist auch keine Erinnerung an die schrecklichen Krawalle während des G-20-Gipfels Anfang Juli. "Das ist vom 1. Mai vor zwei Jahren", sagt Tom, den G-20-Gipfel hat der Laden ohne weiteren äußerlichen Schaden überstanden. "Ich hatte zum Glück ein Rolltor."

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