Bischof Georg Bätzing müht sich redlich, Optimismus zu versprühen: „Der absolute Türöffner“ sei er, der Papst Franziskus. „Volle Unterstützung für den Papst und sein Anliegen!“, schiebt er hinterher. Und dann geht er wieder zurück in die Vollversammlung seiner Bischofsbrüder. Draußen, vis à vis vom Dom in Fulda, wirbt ein Plakat ausgerechnet für das Musical „Die Päpstin“ („große Gefühle, Intrigen, Mystik“), ein Überbleibsel vom Sommer.
Katholische KircheDas große Missverständnis
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Schwierige Ausgangslage für die Weltsynode: Die deutschen Katholikinnen und Katholiken erwarten Veränderungen – etwa beim Zölibat oder der Rolle der Frau. Doch Papst Franziskus hat längst gezeigt, dass er kein Reformer in ihrem Sinne ist.
Von Marc Beise, Annette Zoch, Fulda/Rom
