WeltkriegsmunitionGefahrgut auf dem Meeresgrund

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In der Lübecker Bucht lässt sich Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) zeigen, wie Munition geborgen wird.
In der Lübecker Bucht lässt sich Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) zeigen, wie Munition geborgen wird.
Frank Molter/dpa

Nach dem Krieg kippten die Alliierten tonnenweise Munition in Nord- und Ostsee. Nun erprobt der Bund, wie diese sich bergen lässt. Besuch bei denen, die eine für die meisten unsichtbare Bedrohung beseitigen sollen.

Von Michael Bauchmüller, Neustadt in Holstein

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Die See ist still in der Lübecker Bucht, ein sonniger Oktobertag. Nichts verrät hier ein Problem, außer vielleicht ein paar gelbe Tonnen. Sie markieren den Bereich, den man derzeit besser meidet. Es ist die Sphäre von Dieter Guldin. Guldin ist Archäologe, aber das tut hier nichts zur Sache. Im Augenblick arbeitet er daran, mit ferngesteuerten Greifern Munitionskisten zu bergen, vom Grund der Ostsee.

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