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NS-Verbrechen im Zweiten Weltkrieg:Wo Menschen wie Tiere behandelt wurden

Lange Zeit hatten die Gefangenen keine Unterkünfte, diesen Notbehelf aus Laub und Ästen fotografierte einer der Wächter.

(Foto: Förderverein Gedenkstätte Stalag 326)

Noch immer ist der deutsche Massenmord an sowjetischen Kriegsgefangenen wenig bekannt. Am ehemaligen Stammlager 326 nahe Bielefeld wird die fürchterliche Vergangenheit dokumentiert - der Ort könnte zur vielbeachteten Gedenkstätte werden.

Von Max Gilbert

Alles erscheint gewöhnlich, wenn man in das 2000-Einwohner-Dorf Stukenbrock-Senne fährt, eine halbe Autostunde südlich von Bielefeld. Direkt bei der Bushaltestelle biegt eine unscheinbare Straße ab, nach etwa zwanzig Metern blockiert durch eine Schranke, daneben steht ein Pförtnerhäuschen.

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