WeltklimakonferenzIndigene protestieren

Dutzende Indigene und andere Klimaaktivisten haben am Freitag stundenlang den Haupteingang der Weltklimakonferenz (COP 30) in Brasilien blockiert. COP-30-Präsident André Corrêa do Lago brachte die Protestierenden dazu, sich mit ihm zu einem Gespräch über ihre Anliegen zurückzuziehen. Hunderte Delegierte, Journalisten und Beobachter mussten auf Einlass warten. Laut dem Nachrichtenportal G1 forderten die Angehörigen des Munduruku-Volks ein Treffen mit Brasiliens Staatspräsident, mehr Schutz ihrer Siedlungsgebiete gegen zerstörerische Aktivitäten großer Unternehmen und die Aufhebung des nationalen Wasserwegeplans. Bereits am Dienstag hatten indigene Aktivisten die COP-30-Zeltstadt gestürmt. Bei der Weltklimakonferenz sind Tausende indigene Aktivisten vertreten. Sie setzen sich gegen die Zerstörung ihrer Heimat ein, etwa durch Abholzen des Regenwalds.

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