Natürlich läuft so einiges schief in Belém. Da sind zum Beispiel die „künstlichen Bäume“, diese riesigen trichterartigen Metallkonstruktionen auf dem Gelände der nächsten Weltklimakonferenz. Sie führten zu allerhand Aufregung in der Stadt am Rande des Regenwaldes, die immerhin die COP30 beherbergen wird. Man hätte auch einfach echte Bäume pflanzen können. Um der verständlichen Kritik etwas die Spitze zu nehmen, wurden die Gebilde nun in „hängende Gärten“ umbenannt, Pflanzen sollen sie beleben.
Weltklimakonferenz30 Grad im Schatten
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Die Stadt im Nordosten Brasiliens ist als Austragungsort für die COP30 ein Wagnis. Der alte Glanz ist verblasst, Belém zählt zu den heißesten und ärmsten Städten des Landes. Aber genau das könnte ein Vorteil sein.
Jan Heidtmann, Buenos Aires