Kirchen zur Weltklimakonferenz:Klima unser

Ein Jahr nach Beginn des Klimaprotests von Greta Thunberg

Mit der Aufforderung, sich dem Klimastreik anzuschließen, begegnete Greta Thunberg im April 2019 Papst Franziskus. Beide gehören zu den einflussreichsten Werbern für mehr Klima- und Umweltschutz.

(Foto: Vatican Media/AP/dpa)

Christen, Juden und Muslime richten an den Weltklimagipfel in Glasgow einen Appell, Papst Franziskus schickt kirchliche Autoritäten. Und ein grüner Bischof in Eichstätt ringt mit der trägen Basis.

Von Thomas Hummel

Gregor Maria Hanke weiß, wie manch einer in der Kirche über ihn spricht: "Ach, der Hanke wieder mit seiner Ökologie", berichtet er und macht eine abweisende Handbewegung. Der Bischof von Eichstätt empfängt in seinem Amtssitz in der Innenstadt mit Zwetschgendatschi und Marmorkuchen. Hanke sitzt im schwarzen Habit der Benediktinermönche auf einem gepolsterten Stuhl und sagt: "Wir müssen verstehen, dass die Sorge um unsere Umwelt direkt aus dem Evangelium kommt." Das müsse umgesetzt und gelebt werden. Mit dieser Auffassung gehörte der 67-Jährige lange Zeit zu einer Minderheit in der katholischen Kirche. Doch das ändert sich.

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