Das „Töchter-Kollektiv“ rät zu feministischen Sticker-Aktionen und zum Tragen eines lilafarbenen Protestarmbands. Die Initiative „Enough!“ lädt zum Singen, Gedichte schreiben oder Picknicken ein. Und auch andere Gruppen rufen für den 9. März zum Frauenstreik auf. Der Gedanke dahinter: Frauen sollen einen Tag lang nicht zur Verfügung stehen, weder für Lohnarbeit noch für unbezahlte Sorgearbeit. Sie wollen damit auf strukturelle Benachteiligung aufmerksam machen und fordern Gleichberechtigung, faire Bezahlung und ein entschiedeneres Vorgehen gegen genderspezifische Gewalt.
FrauenstreikPicknick gegen das Patriarchat
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Mehrere Organisationen rufen Frauen dazu auf, am 9. März die Arbeit niederzulegen. Politische Streiks sind in Deutschland aber nicht erlaubt. Taugen kreative Protestformen als Alternative?
Von Felicitas Kock
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