Weizenknappheit:Schulze will globales Bündnis für  Ernährung

Im Zuge des deutschen G-7-Vorsitzes will Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) ein neues Bündnis für globale Ernährungssicherheit ins Leben rufen. Die Ministerin sagte am Mittwoch in Berlin vor ihrer Abreise zur Weltbank-Frühjahrstagung in Washington zu den Folgen des Ukraine-Kriegs: "Es droht die schwerste globale Ernährungskrise der vergangenen Jahrzehnte." So habe etwa das Welternährungsprogramm die Hälfte der Weizenlieferungen aus der Ukraine bezogen. Auch Länder wie Libanon seien fast komplett abhängig von Weizen aus der Ukraine; es müsse Hilfe geben, sich aus diesen Abhängigkeiten zu lösen. Hinzu komme, dass Russland eigene Exporte gestoppt habe. Schulze nannte etwa die internationalen Absprachen zur weltweiten Versorgung mit Corona-Impfstoffen als Vorbild. Kanzler Olaf Scholz habe 430 Millionen Euro zugesagt, die Deutschland für Ernährungssicherheit zusätzlich zur Verfügung stellen wolle.

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