Weißrussland:Tschernobyls Schatten

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Weißrussland: SZ-Karte

SZ-Karte

Das Land, das vor 30 Jahren am meisten unter dem Atomunglück leiden musste, baut nun ein neues Kernkraftwerk. Es will weniger abhängig sein von russischem Gas. Aber die Nachbarländer sorgen sich um ihre Sicherheit, vor allem die Litauer.

Von Frank Nienhuysen

Es wird sie noch lange geben, ausgestorbene Dörfer, verlassen wegen der radioaktiven Strahlen. Kinder mit Schilddrüsenerkrankungen. Kein Land musste mehr leiden unter der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl als Weißrussland. Mehr als 30 Jahre sind seitdem vergangen, und nun setzt das Land auf Atomenergie. In Astrawez entsteht gerade mit russischer Hilfe das erste Atomkraftwerk in Weißrussland, spätestens Anfang 2019 soll der erste von zwei 1200-Megawatt-Reaktoren ans Netz gehen. Besorgt aber ist vor allem ein anderes Land. Litauen, Mitglied der Europäischen Union, und Nachbarstaat Weißrusslands.

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