Amokfahrt von Magdeburg„Entweder Sterben oder Umbringen“

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Die Salus-Klinik in Bernburg setzte ihre Fahnen nach der Todesfahrt ihres Mitarbeiters auf halbmast.
Die Salus-Klinik in Bernburg setzte ihre Fahnen nach der Todesfahrt ihres Mitarbeiters auf halbmast.
Heiko Rebsch/dpa

Taleb A., der Attentäter von Magdeburg, hat jahrelang als Arzt in der Psychiatrie gearbeitet. Einem Gutachten seiner Klinik zufolge hatte er fachliche Defizite und fiel durch bizarre Äußerungen auf.

Von Iris Mayer, Leipzig

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Der Amokfahrer von Magdeburg ist auch als Arzt in der Psychiatrie lange vor dem Anschlag im vergangenen Dezember immer wieder auffällig geworden. Kollegen und Vorgesetzte aus dem Maßregelvollzug in der Salus-Klinik Bernburg in Sachsen-Anhalt beschreiben ihn als verschlossenen Einzelgänger mit gravierenden fachlichen Defiziten, der sich nicht an Regeln hielt, häufig krankmeldete und wirre E-Mails schrieb. Eine interne Kommission seines früheren Arbeitgebers kommt in einem 54-seitigen Sonderprüfungsbericht allerdings auch zu dem Schluss, dass man das Attentat nicht hätte vorhersehen oder verhindern können.

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