(SZ) Weihnachten ist bekanntlich das Fest der Liebe, der Hoffnung, des Lichts in dunklen Zeiten. Jedenfalls in der Theorie. In der Praxis ist Weihnachten häufig eher eine Mischung aus Konfrontationstherapie und Resilienztraining. Die online bestellte Paketflut. Die moralische Fallhöhe der „Zu meinen oder zu deinen Eltern“-Frage. Die Schlangen im Supermarkt, wo der Schweizer Raclettekäse schon wieder ausverkauft und die Gänsebrust nicht in Bio zu haben ist: Das alles ist mäßig fröhlich, nur bedingt selig und ganz bestimmt nicht gnadenbringend. All jene, die wegen dieser und weiterer Misslichkeiten in den verbliebenen Tagen bis Heiligabend besonders intensive „Grinch-Vibes“ verspüren, dürften sich daher kaum wundern über noch mehr verstörende Nachrichten aus der Vorweihnachtszeit.
GlosseDas Streiflicht
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In Brandenburg wurden 170 Weihnachtsbäume geklaut. Ist es wirtschaftlich sinnvoller, nicht mehr einzelne Tannen, sondern gleich ganze Wälder zu entwenden?