WehrpflichtWarum sich die Zahl der Kriegsdienstverweigerer 2022 verfünffacht hat

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Die Bundeswehr - hier ein Archivbild imt Soldaten bei einem Appell im brandenburgischen Storkow - setzt auf Effizienz und Zeitersparnis. Das führt zu Abkürzungen wie "TrÜbPl" für Truppenübungsplatz.
Die Bundeswehr - hier ein Archivbild imt Soldaten bei einem Appell im brandenburgischen Storkow - setzt auf Effizienz und Zeitersparnis. Das führt zu Abkürzungen wie "TrÜbPl" für Truppenübungsplatz. Patrick Pleul/dpa

Nicht kämpfen müssen, auch im Kriegsfall: Das beantragten zuletzt so viele Deutsche wie seit Jahren nicht. Es herrsche eine "diffuse Angst", sagt ein Experte - die Wehrpflicht ist ja nur ausgesetzt.

Von Matthias Kolb

Wird in Deutschland über die Wehrpflicht diskutiert, merkt Wolfgang Burggraf das ziemlich schnell. Die von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) angestoßene Diskussion über deren Wiedereinführung sei zwar eine "Geisterdebatte", sagt der 62-Jährige, sie mache aber die "Verunsicherung noch größer".

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