WehrdienstStreit um Fairness, Pflicht und Freiheit

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Bereit zum Dienst an der Waffe: Rekruten bei einem feierlichen Gelöbnis im Hofgarten der Münchner Residenz.
Bereit zum Dienst an der Waffe: Rekruten bei einem feierlichen Gelöbnis im Hofgarten der Münchner Residenz. Matthias Balk/DPA

Muss Deutschland Druck ausüben, um genug neue Soldaten zu gewinnen? Die Bundeswehr glaubt das. Doch die FDP tritt auf die Bremse – und nicht nur sie. Fragen und Antworten zu einer hitzigen Debatte.

Von Georg Ismar, Sina-Maria Schweikle, Berlin

Christian Lindner tauscht Anzug gegen Uniform und tritt an diesem Donnerstag als Major der Reserve bei der Luftwaffe zur Wehrübung an. Erst in Berlin-Gatow, dann geht’s zur Flugabwehrraketengruppe 61 im schleswig-holsteinischen Todendorf. Auch Schießübungen könnten anstehen. Der FDP-Chef und Bundesfinanzminister kann dann aus erster Hand seine Vorstellungen zum Verteidigungsetat 2025 – und zu seinen roten Linien für das neue Wehrdienstmodell erläutern. Er steht gerade im Fokus von zwei Debatten, über die sie in der Bundeswehr nur bedingt glücklich sind – und gerade beim Thema Wehrdienst geht mitunter auch einiges durcheinander.

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