Kinder und Familie "Es bahnt sich ein Aufstand der Väter an"

Soll sich der Staat in die Kinderbetreuung nach einer Trennung einmischen? Darüber streiten Politiker, Experten und vor allem Eltern.

(Foto: Monika Skolimowska/dpa)

Eine Woche bei Mama, eine Woche bei Papa? Oder sollte ein Elternteil vornehmlich betreuen? Zwei Expertinnen streiten, was nach einer Trennung das Beste für das Kind ist.

Interview von Gunnar Herrmann und Jasmin Siebert

Wie sollen Eltern die Betreuung ihrer Kinder nach einer Trennung am besten aufteilen? Über diese Frage streiten Politiker, Experten aber vor allem die Eltern. So hat die Väterbewegung für diesen Samstag zu einer bundesweiten Demonstration aufgerufen, um die Position der Väter zu stärken. Besonders umstritten ist dabei das sogenannte Wechselmodell (siehe auch Infokasten).

. Die SZ hat zwei Expertinnen zum Streitgespräch gebeten: Hildegund Sünderhauf-Kravets, Rechtsprofessorin an der evangelischen Hochschule Nürnberg, forscht seit 20 Jahren zu Trennungsfamilien und wurde als Befürworterin ...

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Eine Woche Mama, eine Woche Papa - wenn die Eltern sich trennen, leben die Kinder oft nach einem Wechselmodell mal beim einen, mal beim anderen. Klingt nach einer Lösung, die alle glücklich macht, nur: Stimmt das?   Von Ann-Kathrin Eckardt