Von Russland besetzte Gebiete„Die Nachtclubs arbeiten, aber hier gibt es kein Wasser“

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Ein Tanklastwagen bringt Wasser in die Stadt Donezk, doch die Trucks können nur den sprichwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein liefern.
Ein Tanklastwagen bringt Wasser in die Stadt Donezk, doch die Trucks können nur den sprichwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein liefern. Taisija Voroncova/Imago/SNA

In russisch besetzten Gebieten der Ostukraine herrscht akuter Wassermangel. Viele Einwohner können nicht einmal die Toilette benutzen. Die dramatischen Hilferufe haben sogar den Kremlchef erreicht.

Von Florian Hassel, Belgrad

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Mitte Juli hatten die Einwohner des „3. Östlichen Dorfes der Stadt Donezk“ im russisch besetzten, 2022 illegal annektierten Teil der gleichnamigen ukrainischen Region genug. Im Dorfzentrum stellten sie sich in einem großen Halbrund auf und ließen in einer knapp zehn Minuten langen Videobotschaft auf dem lokalen Telegram-Kanal „Hüter des Lebens“ Dampf über die fehlende Müllbeseitigung in ihrem Dorf ab und – was ihr Leben noch deutlich stärker beeinträchtigt – über den Mangel an Wasser.

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