Trockenheit:Warum Brandenburg und Berlin das Wasser ausgeht

Lesezeit: 5 min

Trockenheit: Nach dem extrem trockenen März fürchtet die Landwirtschaft in Brandenburg bereits um das Erntejahr 2022.

Nach dem extrem trockenen März fürchtet die Landwirtschaft in Brandenburg bereits um das Erntejahr 2022.

(Foto: Patrick Pleul/dpa)

Ein extrem trockener März erinnert Brandenburg und Berlin an ihr Wasserproblem. In Zukunft könnte es sein, dass der Wasserverbrauch in den Sommermonaten rationiert werden muss.

Von Jan Heidtmann und Thomas Hummel

Dieser März in Brandenburg war rekordverdächtig, doch es ist ein trauriger Rekord. Gerade einmal 0,7 Liter Regen fielen in diesem Monat im Durchschnitt pro Quadratmeter, das ist so viel, wie in eine kleine Mineralwasserflasche passt. In manchen Gegenden gab es nicht einen Tropfen Regen. Dafür brannte es seit Beginn des Jahres gleich 23 Mal. 2021 wurden in den ersten drei Monaten nur vier Brände gezählt. Mal fackelte Waldboden in der Lausitz ab, dann wieder loderten Wiesen in der Stadt Brandenburg an der Havel. In einigen Teilen des Landes ist es so trocken, dass die höchste Waldbrandstufe ausgerufen werden musste. "Schon ein Funke reicht, dass es anfängt zu brennen", warnt der Landes-Waldbrandbeauftragte Raimund Engel.

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