Am Sonntag blühen in Warschau wieder die gelben Narzissen. An Mäntel und Handtaschen werden die Blumen geheftet, junge Freiwillige verteilen in der polnischen Hauptstadt gelbe Papierblüten, darauf das Datum 19. April 1943. An diesem Tag begannen die Menschen im Ghetto von Warschau gegen die deutschen Besatzer zu revoltieren. Sie hatten heimlich Sprengstoff und Waffen gesammelt, viele wussten, sie würden sterben – aber wenigstens nicht kampflos.
NS-VerbrechenSie hat den Aufstand im Warschauer Ghetto überlebt
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Krystyna Budnicka ist elf Jahre alt, als die Menschen sich am 19. April 1943 erheben gegen die deutschen Besatzer. Heute, mit fast 94 Jahren, ist sie eine der Letzten, die von damals berichten können.
