bedeckt München 18°

Wahlkampf-Worte der Woche:Debatte nur mit Watte

Merkel und Steinmeier kneifen, zu Guttenberg jammert und Dirk Niebel sieht bei einer Ampel rot - der Wahlkampf im Endspurt. Zu lasch oder angemessen? Stimmen Sie ab!

1 / 9

Wahlkampf-Worte der Woche:Horst Seehofer

Horst Seehofer, dpa

Quelle: SZ

Die Union hat ihre Angriffe auf die SPD verschärft und den Sozialdemokraten Koalitionsabsichten mit der Linkspartei unterstellt. CSU-Chef Horst Seehofer wetterte deshalb gegen den SPD-Kanzlerkandidaten:

"Wo Steinmeier draufsteht, ist Lafontaine und Gysi drin."

Foto: dpa

2 / 9

Wahlkampf-Worte der Woche:Renate Künast

Reanet Künast, dpa

Quelle: SZ

Auch Bundesfinanzminister Steinbrück (SPD) ließ sich zu einer Bemerkung über eine künftige Koalition hinreißen, nämlich dass eine Neuauflage der jetzigen "kein Unglück" wäre. Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast sieht das als "politische Bankrotterklärung":

"Finanzminister Steinbrück hat sich offenbar auf der Couch von Angela Merkel häuslich eingerichtet."

Foto: dpa

3 / 9

Wahlkampf-Worte der Woche:Karl-Theodor zu Guttenberg

Karl-Theodor zu Guttenberg, AP

Quelle: SZ

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) steht immer noch auf Kriegsfuß mit dem medialen Interesse an seiner Person - vielleicht auch deshalb, weil er dabei nicht immer gut abschneidet:

"Das Licht der Öffentlichkeit ist nur bedingt vergnüglich."

Foto: AP

4 / 9

Wahlkampf-Worte der Woche:Dirk Niebel

Dirk Niebel, ddp

Quelle: SZ

FDP-Generalsekretär Dirk Niebel wies das Werben der Sozialdemokraten um eine mögliche Koalition entschieden zurück:

"Wir sehen bei einer Ampel rot. Kein Ministerposten ist uns so wichtig, dass wir dafür unsere Glaubwürdigkeit und unsere Prinzipien opfern."

Foto: ddp

5 / 9

Wahlkampf-Worte der Woche:Guido Westerwelle

Guido Westerwelle, ddp

Quelle: SZ

Es kam FDP-Chef Guido Westerwelle vermutlich nicht gerade ungelegen, dass das Fernsehduell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier mau verlief. Westerwelle sagte dazu nur:

"Das war ein verlorener Fernsehabend."

Foto: ddp

6 / 9

Wahlkampf-Worte der Woche:Klaus Ernst

Klaus Ernst, dpa

Quelle: SZ

Auch Klaus Ernst, stellvertretender Bundestags-Fraktionsvorsitzender der Linken, konnte es nicht lassen, das Fernsehduell zu kommentieren:

"Die haben mit Wattebäuschchen geworfen, aber höllisch aufgepasst, dass sie sich nicht treffen."

Foto: dpa

7 / 9

Wahlkampf-Worte der Woche:Frank-Walter Steinmeier

Frank-Walter Steinmeier, ddp

Quelle: SZ

SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier attackierte indes CDU-Chefin Merkel verbal - vielleicht auch nur, um von seinem eigenen Auftritt im Fernsehen abzulenken:

"Im TV-Duell ist offensichtlich geworden, dass Frau Merkel einen Wahlkampf ohne Inhalte, ohne Konzepte, ohne Ziel und ohne Richtung führen will."

Foto: ddp

8 / 9

Wahlkampf-Worte der Woche:Jürgen Trittin

Jürgen Trittin, dpa

Quelle: SZ

Doch genauso wie Bundeskanzlerin Merkel will auch Steinmeier nicht mit der Opposition im Fernsehen debattieren. Beide sagten ihre Teilnahme an der im ZDF geplanten "Berliner Runde" mit Spitzenkandidaten ab. Jürgen Trittin von den Grünen, der auch eingeladen war, zeigte sich verärgert:

"Dass Kanzlerin und Vizekanzler sich vor einem Schlagabtausch mit der Opposition drücken, zeugt von einer bodenlosen Arroganz der Macht."

Foto: dpa

9 / 9

Wahlkampf-Worte der Woche:Angela Merkel

Angela Merkel, dpa

Quelle: SZ

Gelegentlich meldet sich auch Bundeskanzlerin Merkel zu Wort. Bei einer Kundgebung in Nürnberg warf sie der SPD Widersprüchlichkeit in Bezug auf künftige Koalitionspartner vor:

"Wie man heute wieder gemerkt hat, sagen die einen Hü, die anderen Hott."

Foto: dpa

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite