Wahlen in ItalienWer in Rom jetzt wichtig wird

Gott sei Dank nicht Berlusconi - so denken vermutlich einige Italiener und viele Beobachter im Ausland. Die Wähler haben entschieden - zu Gunsten des Mitte-links-Lagers. Welche Politiker spielen künftig eine wichtige Rolle in Italien? Wer zählt zu den Verlierern? Ein Überblick.

Was passiert, wenn die Italiener tatsächlich noch einmal Berlusconi wählen? Das war die spannende Frage, die ganz Europa beschäftigt hat. Jetzt ist die Entscheidung gefallen - zu Gunsten des Mitte-links-Lagers.  Welche Politiker spielen künftig eine wichtige Rolle in Italien? Wer zählt zu den Verlierern? Ein Überblick.

Insgesamt waren etwa 47 Millionen Bürger zur Wahl aufgerufen - und mussten sich für eine der zahlreichen politischen Gruppierungen im traditionell zersplitterten italienischen Parteiensytem entscheiden.

Nach dem Rücktritt des parteilosen Regierungschefs Monti hatte Staatschef Giorgio Napolitano im Dezember das Parlament aufgelöst. Die Parlamentswahl wurde deshalb vorgezogen und fand - ungewöhnlich für Italien - im Winter statt.

Einige Komplikationen verursacht das Wahlsystem, weil die Abgeordnetenkammer auf nationaler Ebene, der Senat aber in den Regionen gewählt wird. Daher kann es unterschiedliche Mehrheiten in beiden gleichberechtigten Häusern geben, die sich dann gegenseitig blockieren können.

Bild: dpa 25. Februar 2013, 17:192013-02-25 17:19:00 © Süddeutsche.de/dpa/bach/kai/rela