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Wahlen - Mainz:Digitale Schnitzeljagd für Jugendliche zur Landtagswahl

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Mainz (dpa/lrs) - Die nach wie vor nicht erfüllte Forderung nach einem Wahlalter ab 16, mehr Klimagerechtigkeit, jugendgerechte Mobilität - der Landesjugendring startet an diesem Freitag eine "digitale Schnitzeljagd", um junge Menschen auf die Landtagswahl aufmerksam zu machen. "Auch wenn sie selbst noch nicht wählen dürfen, können sie sich über die sozialen Medien mit ihren Anliegen und Wünschen einbringen", sagte die Bildungsreferentin des Landesjugendrings, Julia Mungenast. "Wir hoffen auf eine breite Beteiligung."

Start zur Schnitzeljagd sind die Social-Media-Kanäle des Landesjugendrings auf Instagram und Facebook. "In den Posts sind Hinweise versteckt, die zum Schatz führen", sagt Mungenast. Bis zum 30. Dezember können die Teilnehmer digital auf die Suche nach Hinweisen gehen, Aufgaben und Rätsel lösen. Zum Schluss gibt es einen Preis. Bei der digitalen Suche sollen vor allem Dringlichkeit und Relevanz der Digitalisierung in allen Lebensbereichen im Fokus stehen.

Bis zum 14. März will der Landesjugendring mit weiteren Aktionen die Jugendpolitik zum Thema der Wahl machen. Geplant sind etwa Befragungen von jugendpolitischen Sprechern der Parteien. Eigentlich wollte der Landesjugendring den Abgeordneten im Landtag auch Suppe vorbeibringen, was mit den Corona-Einschränkungen nun nicht möglich ist. "Stattdessen wollen wir Durchhaltepäckchen unter anderem mit Traubenzucker und Masken verschicken, damit sie bis zur Landtagswahl durchhalten", sagt Bildungsreferentin Mungenast.

Dem Landesjugendring Rheinland-Pfalz sind 24 Mitgliedsverbände angeschlossen, die in der Jugendarbeit aktiv sind. Diese erreichen mit ihren Angeboten nach Angaben des Dachverbands jährlich rund 200 000 Kinder und Jugendliche.

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