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Wahlen - Dresden:SPD wirbt mit Dreiländer-Zug via Tschechien und Polen für EU

Dresden (dpa/sn) - Mit einem Sonderzug durch Deutschland, Polen und Tschechien will die SPD mit Blick auf die Europawahl für mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die europäische Idee werben. Der "Express Rübezahl" startet am Samstag in Berlin und macht bis Sonntag unter anderem Halt in Cottbus, Weißwasser, Jelenia Gora (Polen) und Liberec (Tschechien). Neben Europa-Kandidaten der SPD aus Berlin und Sachsen sind auch polnische, tschechische und französische Kandidaten sowie Experten an Bord - insgesamt fahren rund 130 Menschen mit. "Wir wollen ein grenzüberschreitendes Signal setzen", sagte Matthias Ecke, Europakandidat der SPD Sachsen.

Mit dem Dreiländer-Zug soll vor allem der grenzüberschreitende Bahnverkehr beleuchtet werden. "Modernste Ost-West-Bahnverbindungen sind Ausdruck des Zusammenwachsens Europas. Damit ‎stärken wir kulturellen Austausch, Klimaschutz und Handel", so Ecke. Unter anderem geht es um die Elektrifizierung der Strecke Berlin-Breslau, die aktuelle Entwicklung der Bahnstrecke Liberec-Zittau sowie um die Unterstützung der Kohleregionen durch die EU.

In Sachsen stehen insgesamt 40 Parteien und Initiativen für die Europawahl am 26. Mai auf den Stimmzetteln - die Wähler dürfen nur eine Stimme abgeben.