Wahl in Iran:Iran stimmt über zweite Amtszeit für Rohani ab

Vor den Wahllokalen bilden sich schon am Morgen lange Schlangen. Die Bilder.

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Iran presidential election

Quelle: AFP

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Es geht los: Irans Oberster Führer, der Ajatollah Ali Chamenei, gab am Morgen in Teheran symbolisch die erste Stimme ab und rief die Iraner zu einer regen Beteiligung an der Präsidentschaftswahl auf. "Das Schicksal des Landes liegt in der Hand aller Menschen", sagte er.

Die Wahl gilt als Referendum über die moderate Politik von Präsident Hassan Rohani, die trotz des Widerstands von Hardlinern den Weg zu einem internationalen Atomabkommen geebnet hatte.

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Zu den mehr als 56 Millionen stimmberechtigten Iranern gehören auch zahlreiche Frauen, die - getrennt von den Männern - hier in Teheran vor einem Wahllokal anstehen.

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Der amtierende Präsident Rohani äußerte sich nach seiner Stimmabgabe: "Heute ist ein wichtiger Tag, da die Iraner ihr Schicksal und das ihrer Kinder selbst in der Hand haben." Die Wähler sollten nicht vergessen, dass das Ergebnis auch außenpolitisch für das Land enorm wichtig sei, ergänzte er.

Iran presidential election

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Im Rennen um den Posten sind neben Ruhani drei weitere Kandidaten. Zwei von ihnen gelten allerdings als chancenlos. Hoffnungen kann sich nur der Spitzenkandidat des erzkonservativen Klerus, Ebrahim Raisi, machen. Hier lässt er zum Nachweis seiner Stimmabgabe seinen Finger rot einfärben. Der 56-jährige Juraprofessor Raisi verspricht mehr soziale Gerechtigkeit und präsentiert sich als Verteidiger der Armen und Arbeitslosen. Er plädiert zudem für eine "Widerstandswirtschaft", die auf Autarkie statt auf Öffnung setzt.

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Schon am frühen Morgen strömten die Wähler zur Abstimmung: Hier stellen sich religiöse Amtsträger in der Stadt Qom in einem der mehr als 63 000 Wahllokale des Landes an.

Iranian women show their ink-stained fingers after casting their votes during the presidential election in Tehran

Quelle: REUTERS

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Die Wahllokale sind voraussichtlich bis 18 Uhr (Ortszeit) geöffnet. In der Vergangenheit wurde die Stimmabgabe aber oft um Stunden verlängert, um die Wahlbeteiligung zu erhöhen.

Erste Prognosen soll es am Samstagmorgen geben. Nach Angaben von Innenminister Abdulresa Rahman Fasli werden die Endergebnisse Samstagabend oder spätestens am Sonntag bekanntgeben.

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Sollte kein Kandidat am Freitag eine Mehrheit bekommen, würden die beiden Erstplatzierten in eine Stichwahl eine Woche später geschickt. Seit 1981 ist aber kein amtierender Präsident im Iran damit gescheitert, eine Wiederwahl zu gewinnen.

© SZ.de/AP/dpa/ewid/vbol
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