Wahl in Frankreich:Jubel auf Frankreichs Straßen

Macrons Anhänger feiern, nachdem Marine Le Pen ihre Niederlage bei der Präsidentschaftswahl eingeräumt hat. Bilder vom Tag.

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Quelle: AFP

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Begleitet von der Europahymne ist der künftige französische Präsident Emmanuel Macron nach dem Wahlsieg vor seine Anhänger getreten. Der 39-Jährige wurde am Sonntagabend im Innenhof des Pariser Louvre-Museums von Tausenden jubelnden Anhängern empfangen.

French President-elect Emmanuel Macron delivers a speech at his campaign headquarters after early results in the second round in the 2017 French presidential election in Paris

Quelle: REUTERS

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Emmanuel Macron steht vor einer Tricolore, auf dem Rednerpult das Motto "La France, Ensemble", Frankreich gemeinsam. Es ist die erste Rede seitdem feststeht, dass er der nächste Präsident Frankreichs wird. Er kündigt an, die tiefe Spaltung des Landes zu überwinden. "Ich kenne die Wut, die Angst und die Zweifel" der Franzosen, sagte der 39-Jährige am Sonntagabend in Paris. Sein Ziel sei es, "die Einheit der Nation zu sichern" und die Bürger wieder mit Europa auszusöhnen.

President Elect Emmanuel Macron is seen on a giant screen near the Louvre museum after results were announced in the second round vote of the 2017 French presidential elections

Quelle: REUTERS

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Vor dem Louvre wird Macrons Ansprache auf Leinwänden übertragen. Hier feiern viele Anhänger des zukünftigen französischen Präsidenten. Nach seinen Schlussworten "Vive la République, vive la France!" bricht Jubel los.

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Quelle: AFP

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Bei einer enttäuschten Unterstützerin von Marine Le Pen fließen die Tränen. In der Hand hält sie eine marineblaue Rose, das Kampagnensymbol von Le Pen.

Zweite Runde der Präsidentenwahl in Frankreich

Quelle: dpa

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Vor dem Hauptquartier "En Marche!" stoßen Macrons Anhänger auf den Wahlsieg an.

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Quelle: AP

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10 Minuten nach Bekanntgabe der Ergebnisse tritt Marine Le Pen vor ihre Parteimitglieder. Sie wirkte keinesfalls angeschlagen, sondern schon wieder kämpferisch. "Die Franzosen haben einen neuen Präsidenten gewählt und sich für Kontinuität entschieden."

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Quelle: AFP

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Anhänger von Emmanuel Macron feiern, nachdem seine Konkurrentin Marine Le Pen ihre Niederlage bei der Präsidentschaftswahl eingeräumt hat.

Zweite Runde der Präsidentenwahl in Frankreich

Quelle: dpa

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Emmanuel Macron oder Marine Le Pen? Ein proeuropäischer Präsident oder eine Präsidentin, die ihr Land aus der EU führen will? Ein wirtschaftsfreundlicher Sozialliberaler, der unter dem scheidenden Präsidenten Hollande Wirtschaftsminister war, oder eine Rechtspopulistin, die das bestehende System seit Jahren bekämpft und nach der Devise "Frankreich zuerst" regieren will? Zwischen diesen beiden Alternativen müssen Frankreichs Wähler an diesem Sonntag entscheiden.

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Quelle: AP

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Le Pen und Macron sind aus der ersten Runde der Präsidentschaftswahl vor zwei Wochen als bestplatzierte Bewerber hervorgegangen. Auf Macron entfielen knapp 24 Prozent der Stimmen, Le Pen erreichte 21 Prozent. In der zweiten Runde wird Macron vom unterlegenen konservativen Kandidaten François Fillon und dem ebenfalls ausgeschiedenen Sozialisten Benoît Hamon unterstützt. Er kann einer Umfrage zufolge auch auf ein Drittel der Stimmen des radikalen Linken Jean-Luc Mélenchon zählen. Allerdings wollen die verbleibenden zwei Drittel ungültig oder gar nicht wählen. Auch im Fillon-Lager wissen viele Wähler nicht, wem sie am Ende ihre Stimme geben.

Le Touquet Paris Plage France le 7 Mai 2017 Vote du candidat de En Marche lors du second tour de

Quelle: imago/IP3press

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Hände schütteln vor dem Wahllokal: Emmanuel Macron gab seine Stimme am Vormittag im nordfranzösischen Le Touquet ab. Letzte Umfragen einige Tage vor der Wahl sahen ihn bei etwas mehr als 60 Prozent. Eine Tendenz, die sich am Wahltag zunächst zu bestätigen schien. Belgische Medien, die nicht an die Sperrfrist um 20 Uhr gebunden sind, veröffentlichten bereits vorab Nachwahlbefragungen, die Macron ebenfalls bei gut 60 Prozent sehen.

Zweite Runde der Präsidentenwahl in Frankreich

Quelle: dpa

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Doch all diese Zahlen gelten als nicht ausreichend belastbar. Es gibt etliche Unsicherheitsfaktoren, die sich günstig für Le Pen auswirken könnten. "Wir haben gewählt, das ist erledigt, nun begebe ich mich in die Hände des Schicksals", sagte Macron, hier bei der Stimmabgabe mit seiner Frau Brigitte im Hintergrund.

Zweite Runde der Präsidentenwahl in Frankreich

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Weiße Rosen für die Front-National-Kandidatin: Auch Le Pen gab ihre Stimme in Nordfrankreich ab, in der Kleinstadt Henin-Beaumont. Die Gegend, industriell geprägt und mit einem hohen Anteil von Arbeitslosen, gilt als Hochburg der Rechtspopulisten.

Zweite Runde der Präsidentenwahl in Frankreich

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Genau wie Macron fuhr Le Pen nach der Stimmabgabe nach Paris. Den Wahlabend verbringt sie in einem Veranstaltungsort im Bois de Vincennes, einem der beiden Pariser Stadtwälder.

Zweite Runde der Präsidentenwahl in Frankreich

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Carla Bruni, der Frau des früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy, gab ihre Stimme gemeinsam mit ihrem Mann in einem Wahllokal in Paris ab.

Zweite Runde der Präsidentenwahl in Frankreich

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Aus Furcht vor Terroranschlägen findet die Wahl unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Mehr als 50 000 Polizisten sichern die Wahllokale, wie hier nahe der Kathedrale Notre Dame in Paris.

Zweite Runde der Präsidentenwahl in Frankreich - Sicherheit

Quelle: dpa

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Aufregung gab es am Nachmittag kurzzeitig vor dem weltberühmten Museum Louvre. Dort wurde eine verdächtige Tasche gefunden. Die Polizei sperrte den Vorplatz, gab jedoch schnell Entwarnung: Es sei nichts Verdächtiges gefunden worden. Auf dem Platz mit der Glaspyramide wird am Abend Emmanuel Macron zu seinen Anhängern sprechen.

Zweite Runde der Präsidentenwahl in Frankreich

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Jean-Luc Mélenchon, der linke Kandidat, ist bei der ersten Runde vor zwei Wochen ausgeschieden. Wie seine Anhänger abstimmen, ist eine der großen Unsicherheiten bei dieser Wahl. Zwei Drittel der Melenchon-Anhänger haben angekündigt, ungültig oder gar nicht zu wählen.

Zweite Runde der Präsidentenwahl in Frankreich

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Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl ist deutlich niedriger als vor fünf Jahren. Nach Angaben des Innenministeriums hatten um 17 Uhr lediglich etwas mehr als 65 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Das sind etwa sieben Prozentpunkte weniger als 2012 und vier Prozentpunkte weniger als bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl vor zwei Wochen.

© SZ.de/olkl/leja
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