Wahl in ArmenienDie gefährliche Sehnsucht nach Freiheit

Lesezeit: 7 Min.

Ovsanna Jeghojan war erfolgreich in Russland. Aber sie hat sich für ihre Heimat entschieden.
Ovsanna Jeghojan war erfolgreich in Russland. Aber sie hat sich für ihre Heimat entschieden. Biayna Mahari

„Wir müssen eine Wahl treffen“:  Armenien steht am Sonntag am Scheideweg.  Viele in dem Land im Kaukasus wünschen sich mehr Unabhängigkeit von Russland – aber wie weit kann die gehen?

Von Frank Nienhuysen, Eriwan

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Ein dunkles Treppenhaus aus der Sowjetzeit, nackte Betonstufen und kahle Wände, es geht mehrere Stockwerke hinauf, und am Ende des Weges wartet ein kleines Paradies. Ovsanna Jeghojan hat in ihrer Wohnung eine Schüssel Erdbeeren auf den Tisch gestellt, geschnittene Bananen, Schalen mit Birnenstücken, armenischen Trockenfrüchten und zwei gemischten Nussbergen. „Diese sind salzig, die anderen nicht“, sagt sie.

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SZ PlusVon Frank Nienhuysen (Text) und Biayna Mahari (Bilder)

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