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Vorwahlen in Chile:Bachelet wird stärkste Kandidatin

Die ehemalige Staatschefin Michelle Bachelet ist aus den Vorwahlen in Chile gestärkt als Kandidatin der linken Opposition hervorgegangen.

Die ehemalige Staatschefin Michelle Bachelet ist aus den Vorwahlen in Chile gestärkt als Kandidatin der linken Opposition hervorgegangen. Bachelet erlangte am Sonntag den größten Stimmenanteil unter den vier Vorkandidaten der Koalition Nueva Mayoría (Neue Mehrheit), der unter anderen die Sozialisten, die Christdemokraten und erstmals auch die Kommunistische Partei angehören.

Bachelet bestätigte damit ihre Rolle als Favoritin für die allgemeinen Wahlen am 17. November. Im Regierungslager des konservativen Präsidenten Sebastián Piñera erreichte nach Auszählung von 97 Prozent der Stimmen sein ehemaliger Wirtschaftsminister Pablo Longueira von der rechten Unión Demócrata Independiente (UDI), einen knappen Sieg über Andrés Allamand von der liberalen Renovación Nacional (RN).

Rund 22 Prozent der 13,3 Millionen wahlberechtigten Bürger nahmen an den ersten allgemeinen und offenen Vorwahlen teil. Mehrere kleinere Parteien haben ihre Kandidaten direkt bestimmt ohne Teilnahme an den Vorwahlen.

© Süddeutsche.de/dpa/fran

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