Sie habe ihren Mann betrogen. Sie wolle Senioren die Rente streichen. Sie sei keine richtige Amerikanerin, dafür eine Kriegstreiberin und eine verkappte Demokratin: Donald Trumps Angriffe gegen Nikki Haley in New Hampshire stammen bereits aus der untersten Schublade. Dabei steht dort erst die zweite Etappe der Vorwahlen bevor, die offiziell bis zum Parteitag im Juli dauern sollen. Seine Fans aber sind begeistert. "Birdbrain", Spatzenhirn, skandierten sie am Sonntagabend, was so gut in das kleine, aber feine Opernhaus von Rochester passte wie ein Gladiatorenkampf in den Petersdom.
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Für Nikki Haley geht es heute um alles: Sie ist Donald Trumps einzige Konkurrentin im Rennen der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur. Sie greift den Ex-Präsidenten an - und wird übel beschimpft.
Von Fabian Fellmann, Derry
