Süddeutsche Zeitung

Völkerrecht:Deutscher Richter am Internationalen Gerichtshof

Der Deutsche Georg Nolte ist als Richter an den Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag gewählt worden. Zusammen mit Nolte wurden Yuji Iwasawa aus Japan, Julia Sebutinde aus Uganda, Peter Tomka aus der Slowakei und Hanqin Xue aus China am Donnerstag von der UN-Vollversammlung in New York gewählt. Ihre jeweils neun Jahre langen Amtszeiten beginnen im Februar 2021. Der 1959 in Bonn als Sohn des Historikers Ernst Nolte geborene Georg Nolte ist seit 2008 Professor für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Berliner Humboldt-Universität. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) gratulierte Nolte und bezeichnete ihn als "außerordentlich qualifizierten und weltweit höchst angesehenen Völkerrechtler". Der Internationale Gerichtshof ist die höchste Rechtsinstanz der Vereinten Nationen, vor dem Verfahren zwischen Staaten verhandelt werden können.

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SZ vom 13.11.2020 / dpa
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