Dieses Bild aus dem Besitz des Armenischen Völkermord-Museums in Erewan zeigt die Hinrichtung von Armeniern in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, im Juni 1915. Die Türkei, die 1923 aus dem zerfallenen Osmanischen Reich hervorging, lehnt den Begriff "Völkermord" bis heute vehement ab. Zuletzt hatte der Papst den Zorn der türkischen Politik auf sich gezogen, weil er die Verbrechen an den Armeniern in einer Rede als "ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts" bezeichnet hatte. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan warf Franziskus daraufhin vor, "einen Haufen Unsinn" zu verbreiten.

Bild: AFP 23. April 2015, 17:012015-04-23 17:01:08 © SZ.de/pamu/odg