BundeswehrPistorius zweifelt an Deutschlands Verteidigungswillen

Lesezeit: 3 Min.

Zu Besuch bei einer Nato-Übung in Litauen: Boris Pistorius (li.), Bundesminister der Verteidigung.
Zu Besuch bei einer Nato-Übung in Litauen: Boris Pistorius (li.), Bundesminister der Verteidigung.
Kay Nietfeld/dpa

Militär allein reicht nicht: Verteidigungsminister Boris Pistorius wirbt für eine neue Sicherheitskultur in Deutschland. Die ganze Gesellschaft solle bereit sein, für ihre Freiheit einzustehen.

Von Sina-Maria Schweikle, Berlin

SZ bei Google bevorzugen

Es ist bereits ein langer Montag für Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Am Morgen noch saß er im Flugzeug nach Vilnius, besuchte deutsche Soldatinnen und Soldaten bei einer Übung nur wenige Kilometer von der Grenze des mit Russland befreundeten Belarus entfernt und erklärte, dass die Freiwilligkeit der Brigade Litauen dort bald an ihre Grenzen stoßen könnte. Am Abend dann steht er in Berlin-Mitte vor dem Publikum der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und warnt vor gesellschaftlichen Grenzen.

Zur SZ-Startseite

Spionage, Sabotage, Anschläge
:Höhere Warnstufe für Deutschland

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt spricht jetzt von einer „hohen Bedrohung“ der Sicherheit. Deutschland sei verstärkt im Visier von Angreifern, die Hinweise der Behörden häufen sich.

SZ PlusVon Markus Balser

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: