RüstungslieferungenWie wichtig sind deutsche Waffen für Israel?

Lesezeit: 4 Min.

Israelische „Merkava“ im Einsatz in Gaza. Aus Deutschland sind bisher Getriebeteile für den Panzer gekommen, mindestens bis zum 7. Oktober 2023 auch Munition.
Israelische „Merkava“ im Einsatz in Gaza. Aus Deutschland sind bisher Getriebeteile für den Panzer gekommen, mindestens bis zum 7. Oktober 2023 auch Munition.
AMIR COHEN/REUTERS

Israel könnte Panzerteile und Munition aus Deutschland gut gebrauchen – aber Deutschland auch ein Luftabwehrsystem aus Israel. Experten kritisieren auch deshalb den Exportstopp des Kanzlers.

Von Thomas Fromm und Georg Ismar, Berlin

SZ bei Google bevorzugen

Die Operation Schadensbegrenzung gestaltet sich auch hier, auf der Bühne der Bundespressekonferenz, schwierig. Die Entscheidung des Bundeskanzlers, keine Rüstungsgüter mehr an Israel zu liefern, die im Gazastreifen zum Einsatz kommen könnten, versucht der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer so einzuordnen: Dahinter stehe mitnichten eine grundsätzliche Änderung der Israel-Politik. Und auf die Frage, ob nun im Gegenzug womöglich auch die Hinweise israelischer Geheimdienste auf geplante Anschläge in Deutschland ausbleiben könnten, meint Meyer: „Etwaige Konsequenzen oder weiterführende Schritte sind mir nicht bekannt.“

Zur SZ-Startseite

Wie leben wir 2035?
:Europa 2035 – das sind mögliche Szenarien

Litauens Ex-Außenminister Landsbergis entwirft im Gespräch mit der SZ ein Best- und ein Worst-Case-Szenario: Es geht um Putin, Trump, Deutschland – und einen Staat, der gerade die gesamte EU lähmt.

SZ PlusInterview von Hubert Wetzel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: