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Verteidigung - Frankenberg/Sa.:Bundeswehr führt digitales System zur Gefechtsführung ein

Bundeswehr
Offiziere simulieren einen Gefechtsstand zur Vorstellung des Battle Management Systems. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa (Foto: dpa)

Berlin/Frankenberg (dpa) - Die Bundeswehr führt zur digitalen Führung von Gefechten ein vernetztes Kontrollsystem ein. Das neue "Battle Management System (BMS)" wurde am Dienstag im sächsischen Frankenberg von Soldaten der Panzergrenadierbrigade 37 vorgestellt. "Die Digitalisierung ist ein notwendiger Prozess, der die Truppe bei laufenden Einsätzen erheblich fordert", teilte die Bundeswehr dazu mit. "Sämtliche Fahrzeuge müssen umgerüstet, Personal geschult und die Abläufe angepasst werden."

Die Ausstattung aller 27 000 Gefechtsfahrzeuge des Heeres werde über einen mehrjährigen Zeitraum verteilt, teilte die Bundeswehr weiter mit. Die deutschen Landanteile der künftigen "schnellen Eingreiftruppe" der Nato ("Very High Readiness Joint Task Force"/VJTF) würden als erstes mit dem neuen Führungssystem ausgestattet.

Generalleutnant Alfons Mais, der Inspekteur des Heeres, besichtigte am Dienstag in Frankenberg die Einführung des Systems. Die neue Technik wird seit Anfang April 2020 in der Streitkräftebasis und seit 11. Mai 2020 im Heer eingeführt. Das System soll das Rückgrat der Digitalisierung der Bundeswehr bilden und es Einheiten ermöglichen, ein komplexes Lagebild auf den Bildschirmen in den Fahrzeugen zu erfassen.

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