Verhandlungen in der Euro-Gruppe:Wieso Varoufakis das "wahre Hindernis" ist

Greek Finance Minister Varoufakis waves as he arrives to meet Spanish Economy Minister de Guindos in Madrid

Der griechische Finanzminister Varoufakis kurz vor dem Treffen mit seinem Gegenspieler in der Euro-Gruppe, Luis de Guindos, in Madrid.

(Foto: REUTERS)
  • Die Minister der Euro-Gruppe scheinen derzeit kaum eine wirtschaftliche, sondern eine ideologische Debatte zu führen. Ein Verteter eines Euro-Mitgliedslandes gibt dem Griechen Yanis Varoufakis die Schuld.
  • In Slowenien, der Slowakei, Österreich, Spanien und Portugal wächst der Widerstand gegen Zugeständnisse an Athen. Es kursiert die Idee einer Volksabstimmung unter den Griechen über den Verbleib im Euro.
  • Anders als noch 2013 im Falle Zyperns scheint heute kein EU-Spitzenvertreter bereit zu sein, sich als Moderator zu engagieren.

Von Cerstin Gammelin, Brüssel

Sitzordnungen können von hoher Bedeutung sein. Das zeigt sich gerade in der Euro-Gruppe. Wenn sich die Finanzminister in Brüssel treffen, will es die Regel, dass links neben dem spanischen Ressortchef der griechische Kollege sitzt. Politisch gesehen hocken in der Euro-Gruppe also Rechts- und Linksaußen nebeneinander: Luis de Guindos, streng konservativer Spanier, und Yanis Varoufakis, der vom Linksbündnis zum Minister beförderte Wirtschaftsprofessor.

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