Innere Sicherheit„Wachsende Bedrohung erfordert steigende Abwehrfähigkeiten“

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Sinan Selen (links), Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) kommen zum Festakt.
Sinan Selen (links), Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) kommen zum Festakt.
Soeren Stache/dpa

Der Verfassungsschutz wird 75 Jahre alt. Zu feiern gibt es angesichts der Bedrohungslage wenig. Der neue Chef der Behörde, Sinan Selen, bekommt vom Bundesinnenminister gleich einen Arbeitsauftrag.

Von Tim Frehler, Berlin

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Was Sinan Selen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, am Montag vorträgt, klingt nicht nach einem Anlass zum Feiern: Die freiheitliche Demokratie werde durch autokratische Systeme infrage gestellt, als Gegner definiert und mit virtuellen und analogen Angriffen überzogen. Das reiche von Spionage mittels Drohnen über Einflussoperationen auf Politik und Wirtschaft bis hin zur Sabotage im Cyberraum oder Tötungsoperationen gegen erklärte Gegner. Man könnte auch sagen: Es gibt viel zu tun.

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