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Verfassungsrichter Harbarth:"Demokratie braucht Streit"

Bundesverfassungsgericht verhandelt zu BND

Stephan Harbarth, 48, gebürtiger Badener, Jurist, ehemaliger CDU-Bundestagsabgeordneter, ist seit November 2018 Verfassungsrichter.

(Foto: Uli Deck/dpa)

Stephan Harbarth will neuer Verfassungsgerichtspräsident werden. Wie ihm seine einstige Laufbahn als Politiker zugutekommt - und warum er sich auf die Verteidigung des Rechtsstaats konzentrieren will.

SZ: Herr Harbarth, Sie werden demnächst aller Voraussicht nach Präsident des Bundesverfassungsgerichts, dem Sie nun seit mehr als einem Jahr als Vizepräsident angehören. Wie fühlt es sich an, als Politiker in ein Gericht zu kommen, über dessen Urteile man sich früher gelegentlich geärgert hat?

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