Abstimmung im UN-SicherheitsratTrumps Frieden oder kein Frieden

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Mike Waltz, US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, hat schon vor der Sitzung im Sicherheitsrat klargemacht, dass es für die USA keine Alternative zu Trumps Friedensplan gibt.
Mike Waltz, US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, hat schon vor der Sitzung im Sicherheitsrat klargemacht, dass es für die USA keine Alternative zu Trumps Friedensplan gibt. (Foto: ADAM GRAY/Getty Images via AFP)

Viele Details sind ungeklärt, das Magengrummeln war deutlich vernehmbar. Dennoch hat der UN-Sicherheitsrat für Trumps Friedensplan für Gaza gestimmt und eine entsprechende Resolution auf den Weg gebracht. Wohl auch, weil es an Alternativen mangelte.

Von Boris Herrmann, New York

Es klingt stets ein wenig unverbindlich, wenn im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die „Lage im Nahen Osten“ auf die Tagesordnung kommt. Dabei ging es im aktuellen Fall um ein ganz konkretes Problem: Nämlich darum, wer auf welche Weise den brüchigen Waffenstillstand im Gazastreifen absichern soll. Nach der Abstimmung am Montagabend in der UN-Zentrale von New York lautet die Antwort: eine internationale Stabilisierungstruppe sowie ein sogenannter Friedensrat, eine noch zu schaffende Übergangsverwaltung, der laut US-Präsident Donald Trump kein Geringerer als US-Präsident Donald Trump vorsitzen wird.

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