Es gab einiges zu feiern im Jahr 2015. Die Vereinten Nationen zogen die Schlussbilanz ihrer "Millennium-Ziele", und der Fortschritt war nicht zu übersehen. Die Zahl der Menschen in extremer Armut war auf 836 Millionen gesunken - gegenüber 1,9 Milliarden zu Beginn der Neunziger. Der Anteil der Analphabeten sank, dafür besuchten mehr Kinder eine Grundschule. Die Kindersterblichkeit war massiv zurückgegangen. Die "erfolgreichste Anti-Armuts-Bewegung der Geschichte" sei da entstanden, lobte UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon damals. Nun sei es Zeit, die nächsten 15 Jahre anzugehen.
NachhaltigkeitDem Ziel so fern
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Eine bessere Welt, definiert in 17 Zielen und 169 Unterzielen - so hatten das die Vereinten Nationen geplant. Doch zur Halbzeit zeigt sich: Der Weg ist viel weiter als gedacht. Es gibt sogar Rückschritte.
