Zumindest haben die Opfer von München keine unerwünschten Briefe bekommen vom Attentäter – so wie die Opfer des Weihnachtsmarktattentats in Magdeburg. Sie werden sich hier auch keine stundenlangen Tiraden des Mannes anhören müssen, der ihnen die Frau, das Kind, die Gesundheit oder die Zuversicht genommen hat. Der Attentäter, der am 13. Februar vor einem Jahr seinen Wagen in der Münchner Innenstadt in eine Verdi-Demonstration steuerte und dabei eine junge Mutter und ihre kleine Tochter tötete, der Mann, der 43 Menschen zum Teil schwerst verletzte, er wird vor Gericht schweigen.
Verdi-Anschlag in MünchenJetzt steht der Attentäter vor Gericht – und zeigt zum Himmel
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Farhad N. fuhr im Februar 2025 in München in eine Verdi-Demonstration. Er ist des zweifachen Mordes und 44-fachen Mordversuchs angeklagt. Der Prozess dient auch der Suche nach dem Warum – und der Täter gibt sogleich einen Hinweis.

Attentat auf Verdi-Demo:„Es gibt Tage, an denen es sehr schlimm ist“
Als am 13. Februar ein Attentäter mit dem Auto in einen Demonstrationszug in München raste, waren danach mehr als vierzig Menschen verletzt und zwei tot. Marius H. hat an diesem Tag seine Frau und sein Kind verloren. Eine Geschichte vom Weiterleben.
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