Eine Woche nach einem amerikanischen Drohnenangriff auf eine Hafenanlage an der Karibikküste seines Landes hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro Gesprächsbereitschaft mit den USA signalisiert. Er benutzte ein im staatlichen Fernsehen Venezuelas ausgestrahltes Interview mit dem linken spanischen Journalisten Ignacio Ramonet, um Konsultationen über den Drogenschmuggel aus seinem Land anzubieten. „Wenn sie ernsthaft über ein Abkommen zum Kampf gegen den Drogenschmuggel verhandeln wollen, sind wir dazu bereit“, sagte Maduro. Eine Reaktion aus Washington auf das Gesprächsangebot gibt es bisher nicht.
LateinamerikaVenezuela bietet USA Gespräche über Drogenschmuggel an
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Das US-Militär setzt weiter Öltanker vor venezolanischen Häfen fest und schießt auf mutmaßliche Drogenkuriere. Präsident Maduro will trotzdem nicht auf sein Amt verzichten – sondern lieber Geschäfte machen.
Von Reymer Klüver, München
