VenezuelaBiete Nobelpreismedaille gegen Freiheit

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María Machado überreicht ihre Nobelpreismedaille Donald Trump – zum Dank für sein „einzigartiges Engagement" für Venezuelas Freiheit.
María Machado überreicht ihre Nobelpreismedaille Donald Trump – zum Dank für sein „einzigartiges Engagement" für Venezuelas Freiheit. (Foto: Daniel Torok/The White House/via REUTERS)

Die Friedensnobelpreisträgerin und venezolanische Oppositionsführerin María Machado schenkt ihre Auszeichnung dem US-Präsidenten. Trump stellt sie trotzdem kalt – und setzt weiter auf die Chavisten. Nur, wieso? Auf einen Salat mit einem Regimekritiker im Exil.

Von Boris Herrmann, New York

Jetzt hat er ihn also doch noch gekriegt, seinen Friedensnobelpreis, jedenfalls so halb. Seit Monaten behauptet Donald Trump bei jeder sich bietenden Gelegenheit, es gebe niemanden, der diese Auszeichnung mehr verdient habe als er selbst. Und es ist von bemerkenswerter Ironie, dass er erst Caracas bombardieren und das Völkerrecht brechen musste, um nun tatsächlich die Medaille des Friedensnobelpreises 2025 dargeboten zu bekommen. María Corina Machado hat sie ihm am Donnerstag zum Mittagessen im Weißen Haus vorbeigebracht. „Als Anerkennung für seinen einzigartigen Einsatz für die Freiheit“, wie die venezolanische Oppositionsführerin und eigentliche Preisträgerin in Washington sagte.

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MeinungUSA und Venezuela
:Auf Nimmerwiedersehen, María Corina Machado

SZ PlusKommentar von Jan Heidtmann
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