Der Mann im grauen Jogginganzug trägt Kopfhörer und eine blickdichte, schwarze Brille. Die Hände hält er eng beieinander, es geht nicht anders, wegen der Handschellen; mit der Rechten umklammert er eine Wasserflasche. Das Bild, welches das Weiße Haus nach denkwürdigen Stunden um die Welt schickte, markiert einen historischen Einschnitt für Venezuela. Es zeigt Nicolás Maduro, Staatschef seit 2013, zu Beginn einer Reise, die in der Nacht zu Sonntag in einem Gefängnis in New York enden wird.
VenezuelaBomben, eine Gefangennahme und viele Fragen
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Präsident Maduro ist gestürzt, wie aber geht es weiter in Venezuela? Ein denkwürdiger Auftritt Donald Trumps nährt den Verdacht, dass die USA dafür keinen konkreten Plan haben – auch wenn der US-Präsident ankündigt, man werde das Land nun selbst regieren.
Von Benedikt Peters
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