Opposition in VenezuelaGrund zur Hoffnung – noch mehr aber zur Skepsis

Lesezeit: 5 Min.

Anhänger von Maria Corina Machado fordern bereits vor den Treffen der Opposition in Caracas sofortige Wahlen.
Anhänger von Maria Corina Machado fordern bereits vor den Treffen der Opposition in Caracas sofortige Wahlen.
JUAN BARRETO/AFP

In Venezuela treffen sich Regierungsgegner – mit dem Segen der USA. Es gibt viel zu klären, auch wer die Opposition eigentlich anführen soll. Bekommt María Corina Machado Konkurrenz?

Von Jan Heidtmann und Boris Herrmann, New York, Buenos Aires

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Eine etwas merkwürdige Nachricht machte Mitte der Woche die Runde. Das Epizentrum des größeren der beiden Erdbeben in Venezuela Ende Juni, so der Geologische Dienst der USA, habe 17 Kilometer weiter westlich gelegen als gedacht. Eine wissenschaftliche Akkuratesse, die fast zynisch wirkt angesichts der Lage vor Ort: Nach wie vor müssen Tausende in Zelten übernachten, mindestens 5500 Menschen sind bei dem Unglück umgekommen. Und auf dem Vermisstenportal Terremoto Venezuela sind immer noch fast 30 000 Menschen als verschollen gemeldet.

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