Venezolaner in Spanien„Eine Mischung aus Glück, Angst und Sorge“

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Die heimische Flagge im Gesicht: Ein Exil-Venezolaner feiert in Spanien den US-Schlag gegen Machthaber Maduro vergangene Woche.
Die heimische Flagge im Gesicht: Ein Exil-Venezolaner feiert in Spanien den US-Schlag gegen Machthaber Maduro vergangene Woche. Bruna Casas/REUTERS

Die Verhaftung Maduros löst unter venezolanischen Auswanderern starke Emotionen aus. Viele träumen von einer Rückkehr. Stimmen aus der Exilgemeinde in Spanien, der größten Europas.

Von Patrick Illinger, Madrid

400 000 Venezolaner leben offiziell in Spanien, 200 000 sind allein im Großraum Madrid gemeldet. „Das neue Miami“, titelte die Zeitung El País im vorvergangenen Jahr. Viele der Exilvenezolaner kaufen ihre Lebensmittel im Mercado de Maravillas, dem größten kommunalen Markt Madrids im Stadtteil Tetuán. Von den 200 Ständen in der überdachten Halle sind viele mit venezolanischen Flaggen geschmückt. Die Betreiberin eines Saftausschanks trägt sogar eine Fahne als Kopftuch. Südamerikaner finden hier vieles, das sie aus ihrer Heimat vermissen, von Maismehl-Teigtaschen über Bananenchips bis zum gummibärchensüßen Softdrink namens Frescolita.

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