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Venezuela:Geier über Caracas

Auf "La Bonanza", der größten Müllkippe von Caracas, graben die Ärmsten nach Essensresten, mit einer Hand - denn eine Faust wird gebraucht, um die Geier abzuwehren.

(Foto: Georg Ismar/dpa)

Bürger suchen auf Müllkippen nach Essen, Tiere verhungern im Zoo - und der Präsident moderiert Salsa-Sendungen und twittert: "Alles ruhig und friedlich". Unterwegs in Venezuela, einem der brutalsten und bizarrsten Länder der Welt.

Zur Abwechslung mal eine gute Nachricht aus Caracas: Ruperta geht es wieder besser. Zwar ist die 47-Jährige immer noch ziemlich dürr. Sie wirkt wackelig auf den Beinen, ihre Haut hängt in Falten herab, gerade im Bauchbereich. Aber kein Vergleich mit den schockierenden Fotos aus der ersten Aprilwoche, als die Arme angeblich zwei Tonnen weniger als ihr Normalgewicht wog. Bis auf die Rippen abgemagert, bemitleidenswert. Es sah aus, als würde sie sich auf den Rüssel stützen, um nicht umzufallen. Jeder konnte sehen: In Venezuela hungern jetzt auch Elefanten.

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