VattenfallKritik an Kohle-Aktivisten

Carsten Koall/Getty

Nach dem Sturm auf das Gelände eines Kraftwerks wirft der Energiekonzern Vattenfall den Aktivisten vor, die Büchse der Pandora geöffnet zu haben.

Der Energiekonzern Vattenfall hat dem Protestbündnis von Braunkohlegegnern vorgeworfen, die Kontrolle über radikale Kräfte verloren zu haben. Die Aktionen "Ende Gelände" und "Klimacamp" hätten in der Lausitz auch "ungeordnete Gruppen von radikalen Kohlegegnern" versammelt und damit die "Büchse der Pandora" geöffnet, sagte ein Konzernsprecher am Montag. Aktivisten hatten das Gelände des Kraftwerks Schwarze Pumpe am Samstag gestürmt. Darauf nahm die Polizei rund 130 Menschen vorläufig fest ( Foto: Carsten Koall/Getty). Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kritisierte: "Wenn Aktionen in Gewalt und Nötigung umschlagen, ist eine rote Linie erreicht." Eine "Ende Gelände"-Sprecherin erwiderte, bei einer "Massenaktion zivilen Ungehorsams" müssten, wenn nötig, Zäune überwunden werden.

© SZ vom 17.05.2016 / dpa - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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