bedeckt München 17°
vgwortpixel

Vatikan:"Wie Schüler eines Internats"

Ein degradierter Kardinal kritisiert Papst Franziskus: Dessen Schreiben "Amoris Laetitia" sei "theologisch nicht genügend durchgearbeitet".

Eine tägliche Erinnerung ans verlorene Amt ist Kardinal Gerhard Ludwig Müller geblieben: Er lebt noch dort, wo einst Joseph Ratzinger wohnte, als der noch Präfekt der Glaubenskongregation war und nicht Papst Benedikt XVI. Mehr als zwölf Jahre ist das mittlerweile her, und in der katholischen Welt hat sich viel verändert: Der Papst heißt Franziskus, Benedikt ist emeritierter Papst. Und Gerhard Ludwig Müller, den Benedikt zum obersten Glaubenshüter machte, ist - ja was? Im Grunde arbeitslos im Kardinalsrang. Papst Franziskus hat ihn am 1. Juli gefeuert. Seitdem nimmt Kardinal Müller übel.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Zweite Welle von Covid-19
Die Wege des Virus
Teaser image
USA
Wie das Coronavirus Amerika infizierte
Teaser image
Sexuelle Übergriffe im Netz
Warum sollte es mich stören, dass du erst zwölf bist?
Teaser image
Film
Demnächst nicht in Ihrem Kino
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Zur SZ-Startseite