Vatikan:Papst kritisiert Truppenabzug

In seinem ersten Interview nach einer Darm-OP Anfang Juli hat Papst Franziskus, 84, zu mehreren Themen Stellung bezogen. Im spanischen Sender Cope dementierte er jeden Rücktrittsgedanken. Er könne wieder alles essen und seinen Tagesablauf "völlig normal" gestalten. Er verteidigte seinen Erlass zur "alten Messe" und den schwierigen Dialog mit China, kritisierte ein teilweises Unverständnis der Katholiken in Deutschland und die Art des Abzugs aus Afghanistan. Dieser sei unüberlegt, offenbar sei "viel Naivität" im Spiel gewesen. Die Bevölkerung dürfe nicht ihrem Schicksal überlassen werden. Der Vatikan wolle sich diplomatisch für sie einsetzen. Der Papst () sagte, er fürchte das Reformprojekt des Synodalen Weges der deutschen katholischen Kirche nicht, und verstehe das pastorale Anliegen der Bischöfe. Aber es werde einiges nicht genug berücksichtigt, das er im Brief 2019 an die deutschen Katholiken erläutert habe.

© SZ vom 02.09.2021 / kna
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