Vatikan:Kurienverfassung tritt in Kraft

Im Vatikan ist die neue Kurienverfassung in Kraft getreten, mit der Papst Franziskus den Behördenapparat der katholischen Kirche neu ordnet. Beobachter sehen in der Reform mit dem lateinischen Titel "Praedicate Evangelium" (Verkündet das Evangelium) einen deutlichen Reformwillen des 85 Jahre alten Oberhauptes der katholischen Kirche. Mit der seit Sonntag geltenden Verfassung können auch Frauen Dikasterien - so etwas wie Ministerien im Vatikan und damit die höchsten Kurienämter - leiten. Das war zuvor lediglich Kardinälen und Erzbischöfen und damit ausschließlich Männern vorbehalten. Beim Mittagsgebet am Pfingstsonntag rief Papst Franziskus unterdessen erneut zu einem Waffenstillstand und einer friedlichen Lösung des Ukraine-Kriegs auf. "Führt die Menschheit nicht in den Ruin", bat er. Es sei der Albtraum des Krieges, wenn Völker aufeinander losgingen und sich gegenseitig töteten. Es brauche eine haltbare Lösung, um diesen Krieg doch noch zu beenden.

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