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Usbekistan:Nächste Station Seidenstraße

Mehr als nur Sehenswürdigkeiten, stimmungsvoll in Türkis gekachelt: Usbekistan will nun auch jenseits des Tourismus wirtschaftlich punkten.

(Foto: mauritius images)

Seit 20 Jahren leben die Usbeken in einer Diktatur. Nun gibt es Zeichen einer Öffnung - die Regierung will die Renaissance Zentralasiens nicht verpassen.

Mächtige Kuppeln in satten Türkis-Farben, prachtvolle Koranschulen und Oasenstädte mit aufpoliertem Glanz aus alten Seidenstraßenzeiten: Zwei Jahrzehnte lang hat Usbekistan eine seltsame Symbiose gepflegt, es bezirzte Urlauber und schottete sich doch ab. Die Diktatur war unsichtbar entlang der Touristenpfade, zwischen Taschkent und den historischen Städten Samarkand, Buchara, Chiwa und den beliebten Jurtenlagern am Rande der Wüste. Auch europäische Globetrotter kamen, fern aber blieben: investitionsfreudige Unternehmer, neue politische Partner. Als zu willkürlich galt das Land, zu schlecht war im Polizeistaat der Rahmen aus Politik, Justiz, Menschenrechten und Wirtschaftsklima.

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