USAZensur findet statt

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Demonstranten protestieren am Donnerstag vor dem El Capitan Entertainment Centre in Los Angeles, wo die Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live!“ produziert wurde.
Demonstranten protestieren am Donnerstag vor dem El Capitan Entertainment Centre in Los Angeles, wo die Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live!“ produziert wurde. MARIO TAMA/Getty/AFP

Nach dem Mord an dem rechten Aktivisten Charlie Kirk versucht die Trump-Regierung immer unverhohlener, kritische Medien in den Vereinigten Staaten einzuschüchtern.

Von Reymer Klüver

Das Cover des amerikanischen Magazins New Yorker in der kommenden Woche wird bitterböse sein. Es zeigt eine Hand (die des Präsidenten, klar erkennbar am blauen Anzugärmel), die eine Fernbedienung hält, mit deren Knöpfen sich der Meinungsfreiheit in den USA wahlweise ein Maulkorb anlegen lässt, mit denen sie auf Pause oder einfach ganz ausgeschaltet werden kann. Das zielt darauf, dass es Donald Trump diese Woche gelungen ist, mit „Jimmy Kimmel Live!“ nach Stephen Colberts „The Late Show“ (wird im kommenden Jahr abgesetzt) die zweite der Late-Night-Sendungen zum Schweigen zu bringen, die seiner Regierung mit ätzender Kritik zusetzen – und den Vielgucker-Präsidenten offenbar mächtig ärgern.

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:Es wird dunkler für die Demokratie – umso mehr braucht es eine furchtlose Presse

SZ PlusKommentar von Ulrich Schäfer
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